Karins Weg des natürlichen Erschlankens

Karin, die natürlich erschlankte Tesora, hat nach jahrelangem Diätenmartyrium nun endlich auf natürlichem Wege ihre überflüssigen Pfunde verloren. Sie hat begriffen, dass es dauerhaft nur mit einer Ernährung geht, die auch schmeckt, aber möglichst natürlich ist. Dass beides einander nicht ausschließt, konnte sie selbst erfahren und wurde dabei durch ihre neue Liebe Marco gleich auf die Probe gestellt.

Da kein Italiener ohne Kohlenhydrate lebt, konnte auch sie während ihrer natürlichen Erschlankungsphase nicht ohne, denn sonst hätte sie z. B. auch Marcos Arrancini di riso verschmähen müssen, die er ihr bei ihrem ersten Treffen servierte. Stellen Sie sich mal Marcos Gesicht vor, wenn sie zu ihm gesagt hätte: »Heute für mich bitte nur Gemüse und Fisch. Ich versuche gerade mal wieder abzunehmen.«

Karin hat begriffen, dass es nur einiger Regeln bedarf und man dann auch alles essen kann, worauf man Appetit hat, und so trotzdem abnehmen kann.

Nachfolgend die Regeln, die Karin zur erfolgreichen Umsetzung angewendet hat. Wenn Sie näheres Hintergrundwissen dazu haben möchten, dann finden Sie dieses in meinem Buch:

KDR-Esstraining statt Diät

Die komplette Story von Karin und Marco stammt von Ellen Carrington. Diese können Sie in ihrem Roman Tesora nachlesen.

 

Vertrag mit mir selbst nach den Essensrichtlinien von KDR

  1. Ich esse nur, wenn ich wahren Hunger verspüre und dann nur das, worauf ich Appetit habe.
  2. Ich esse nur an einen dafür vorgesehenen Platz und im Sitzen. Diesen richte ich mir einladend her und nehme mein Essen so zu mir, als wäre ich in einem gehobenen Restaurant (z.B. mit Kerze und Serviette), und als ob andere Menschen mir dabei zusehen könnten.
  3. Während ich meine Mahlzeit genieße, gehe ich nicht ans Telefon, lese oder fernsehe dabei. Ich bediene auch nicht mein Smartphone oder andere technische Geräte. Gespräche, die beim Essen stattfinden, sollten nicht die Konzentration erfordern, dass sie diese vom Essensprozess weglenken.
  4. Ich esse nur das, was mir schmeckt und dieses nur so lange, bis ich satt bin. Ich nehme dabei nur kleine Bissen in den Mund, kaue diese gut durch, mindestens zwanzig Mal und schlucke die Nahrung erst hinunter, wenn sie vollkommen verflüssigt ist.
  5. Nachdem ich einen Bissen in den Mund genommen habe, lege ich mein Besteck zur Seite und konzentriere mich vollkommen auf den Genuss der Speisen. Ich nehme das Besteck erst wieder in die Hand, wenn der Bissen komplett hinuntergeschluckt ist und ich noch einmal nachgeschmeckt habe.
  6. Wenn ich die Hälfte der Nahrung, die ich mir aufgetan habe, verzehrt habe, dann mache ich eine fünf minütige Pause. Ich bleibe ruhig vor meinem Teller sitzen, um zu spüren, wie viel Appetit ich noch habe. Erst nach diesen fünf Minuten esse ich weiter und auch nur, wenn ich dann noch Hunger verspüre. Ich höre schon nach dem ersten leichten Sättigungsgefühl auf zu essen, denn dann ist mein Magen schon zu etwa 80% gefüllt. Ich lerne jetzt, dass diese Essensmenge schon ausreicht, um mich für längere Zeit satt zu halten. Ich erlaube mir jederzeit, eine Portion auf dem Teller belassen zu dürfen.
  7. Wenn ich bemerke, dass ich anfange zu schlingen, dann lege ich nach jedem Bissen eine Essenspause von etwa einer Minute ein, bevor ich weiteresse.
  8. Ich wertschätze jede Art von Nahrung, die ich zu mir nehme, egal ob es Fast Food oder ein vollwertig selbst gekochtes Menü ist. Wenn ich aber merke, dass mir etwas nicht schmeckt, dann esse ich nicht weiter und belasse es auf dem Teller. Ich entscheide stets selbst, was ich essen will und was nicht.
  9. Ich fange an, mir eine Liste mit Dingen zu erstellen, die mir jetzt nicht mehr schmecken und meinem Körper nicht gutgetan haben. Ich bin jetzt stets dafür offen, neue natürliche Nahrungsmittel zu probieren und diese, wenn sie mir schmecken, in meinen Speiseplan einzubauen.
  10. Ich bereite so viele wie möglich meiner Speisen selbst zu und verwende dazu möglichst naturbelassene Nahrungsmittel. 

 


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